Das milde und maritime Klima in Neuseeland zeichnet sich durch vier Jahreszeiten aus und lässt sich zwei Klimazonen zuordnen. In diesem Beitrag werden nützliche Informationen zu den einzelnen Jahreszeiten, den Klimazonen, dem Wetter und der besten Reisezeit aufgeführt. Darüber hinaus finden Sie Klimatabellen zu den wichtigsten Orten. Mit all diesem Wissen lässt sich der ideale Zeitraum für die individuell perfekte Neuseelandreise herausfinden. Egal, ob ein sonniger Tag am Strand, eine abenteuerliche Bergwanderung im Frühling oder die sportliche Betätigung in einem Skigebiet, Neuseeland hat wirklich für jeden Geschmack etwas in petto.

Inhaltsverzeichnis

Neuseelands Jahreszeiten

In Neuseeland gibt es vier Jahreszeiten, die aufgrund der Lage auf der Südhalbkugel denen in Europa entgegengesetzt sind. Während des europäischen Sommers ist in Neuseeland somit Winter und umgekehrt. Im Folgenden werden die neuseeländischen Jahreszeiten mit den dazugehörigen Monaten aufgeführt:

Neuseelands Klimazonen

Auf beiden Inseln Neuseelands herrscht ein maritimes Grundklima vor, welches generell sowohl mild als auch konstant ist und zudem von hohen Niederschlägen geprägt wird. Zwischen Sommer und Winter sind nur geringe Temperaturunterschiede festzustellen. Die Durchschnittstemperaturen nehmen von Norden nach Süden immer weiter ab. Weiterhin befindet sich das Land in der Westwindzone, weshalb es das gesamte Jahr über von Tiefdruckgebieten überquert wird. Aus diesem Grund trägt beispielsweise die Landeshauptstadt den Spitznamen „Windy Wellington“.

Neuseeland wird in die folgenden zwei Klimazonen unterteilt:

Wetter

Temperaturen

Durch die Küstennähe der meisten Regionen herrschen ganzjährig milde Bedingungen sowie nur relativ geringe Unterschiede zwischen Sommer- und Wintertemperaturen vor. Ausnahmen stellen die zentral auf der Südinsel gelegenen Regionen Queenstown, Canterbury und Otago dar. Januar und Februar sind generell die wärmsten Monate, beim Juli handelt es sich um den kältesten Monat.

Beispiele für durchschnittliche maximale Tagestemperaturen:

Als Faustregel gilt: Je weiter man sich in Neuseeland in Richtung Süden begibt, desto weiter sinken die durchschnittlichen Temperaturen.

Sonnenscheinstunden

Neuseeland ist trotz des Spitznamens „Land der langen weißen Wolke“ eine von viel Sonne verwöhnte Nation. Während der neuseeländischen Sommerzeit ist es bis etwa 21:30 Uhr hell und vor allem im Norden weisen zahlreiche Orte mehr als 2.000 Sonnenscheinstunden pro Jahr auf. Durch die geringe Luftverschmutzung kommt es jedoch zu intensiver UV-Strahlung, weshalb man sich stets gut mit Sonnencreme ausstatten sollte (mindestens UV-Faktor 30+ verwenden).

Als Faustregel gilt: Nach Norden hin und an der Ostküste entlang gibt es mehr Sonnenscheinstunden und weniger Regen als im Süden und an der Westküste.

Niederschläge

Niederschläge fallen recht häufig und gleichmäßig übers Jahr verteilt. Den meisten Regen gibt es im Winter zwischen Juni und August, den wenigsten im Sommer von Dezember bis Februar. In den größeren Städten werden pro Jahr zwischen 620 Millimeter und 1.300 Millimeter durchschnittliche Niederschläge gemessen.

Als Faustregel gilt: Nach Süden und Westen hinnimmt die Niederschlagsmenge zu und die Sonnenscheinstunden nehmen ab.

Schnee

Von Juni bis Oktober liegt in den Bergregionen der Nordinsel sowie auf der gesamten Südinsel Schnee. Skiurlauber können sich von Juni bis August auf der Südinsel voll und ganz austoben. Die hohen Berge der Südinsel sind teilweise sogar das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt und weisen beeindruckende Gletscher vor. Hierzu gehören beispielsweise der Franz Josef- und der Fox-Gletscher.

Hinweis: Trotz des konstanten Klimas in Neuseeland kann das Wetter sehr wechselhaft sein und es sind vor allem auf der Südinsel mitunter bis zu vier Jahreszeiten an einem Tag möglich.

Beste Reisezeit für Neuseeland

Dank des milden Klimas ist Neuseeland ganzjährig ein gutes Urlaubsziel. Generell bevorzugen die meisten Reisenden jedoch die trockeneren, sonnigeren und wärmeren Monate. Aus diesem Grund ist der beste Zeitraum für einen Besuch von November bis April. Am beliebtesten sind allerdings die warmen Sommermonate von Dezember bis Februar, an denen häufig sehr viel los ist und man nicht immer die Idylle vorfindet, die man sich eventuell gewünscht hat. Hinzu kommt, dass etwa von Ende Januar bis Anfang April Sommerferien in Neuseeland sind, zu denen auch die Einheimischen selbst sehr gerne ihr eigenes Land erkunden.

Fazit: Wir würden die Monate November, Dezember, Januar und April als beste Reisezeit betiteln.

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