Die vielen Naturhighlights lernt man am besten beim Camping in Neuseeland aus direkter Nähe kennen. Mit einem Wohnmobil oder einem Campervan begeben sich die meisten Reisenden auf eine unvergessliche Erkundungstour durch das wunderschöne „Land der langen weißen Wolke“. Nur wenige Urlauber sind mit einem Zelt unterwegs, wobei natürlich auch das möglich ist. Das Übernachten im Freien stellt neben dem direkten Naturerlebnis außerdem eine kostengünstige Alternative zu den gängigen Unterkunftstypen (Hotel, B&B, Hostel etc.) dar. In diesem Beitrag erhält man ausführliche Informationen zu den verschiedenen Arten von Campingplätzen (zum Beispiel private, staatliche, kostenlose etc.) und erfährt darüber hinaus wertvolle Insider-Tipps. Im Anschluss findet man eine praktische Preisvergleichssuche für Mietfahrzeuge sowie eine große Auswahl an tollen Touren. Bei Interesse an einem unserer Angebote können Sie uns gerne über unser unverbindliches Anfrageformular kontaktieren.

Inhaltsverzeichnis

Campervans & Wohnmobile im Überblick

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Arten von Campingplätzen in Neuseeland

Beim Camping in Neuseeland hat man die Auswahl zwischen den folgenden Arten von Campingplätzen:

Private & kommerzielle Campingplätze: Holiday Parks, Motorhome Parks & Co

In fast allen nennenswerten Orten Neuseelands befinden sich private beziehungsweise kommerzielle Campingplätze. Diese sind in der Regel leicht zu erreichen, haben einen gehobenen Standard mit entsprechenden Einrichtungen und sind zudem meist etwas kostenintensiver. Neben Stellplätzen für Zelte und Wohnfahrzeuge (Wohnmobile etc.), die sowohl mit als auch ohne Strom zur Verfügung stehen, gibt es oft auch günstige Cabins mit Schlafsälen, kleine Bungalows oder sogar Apartments.

Staatliche Campingplätze des DOC (Department of Conservation)

Beim Thema „Camping Neuseeland“ nehmen die in verschiedenen Naturschutzgebieten liegenden „Conservation Campsites“ des DOC (Department of Conservation) einen besonderen Stellenwert ein. Es gibt mehr als 200 der staatlichen Übernachtungsoptionen, deren Organisation auf Vertrauensbasis läuft. Bei den häufiger besuchten Plätzen und während der Hochsaison ist teilweise ein Manager vor Ort. Außerdem ist oft eine Buchung im Voraus notwendig, die man in einem Büro des DOC oder online tätigen kann. Der Check-in verläuft selbstständig, indem man auf dem jeweiligen Campingplatz einen Umschlag aus einer wetterfesten Box nimmt, diesen mit allen notwendigen Daten ausfüllt, die passende Gebühr hineinlegt und den verschlossenen Umschlag dann wieder in die Box einwirft. Die Umschläge werden generell am frühen Morgen von einem zuständigen Ranger kontrolliert, bei dem man notfalls auch nach Wechselgeld fragen kann, falls man den Betrag nicht passend bei sich hat.

Die 6 Kategorien der DOC Campsites

1. Basic Sites

  • Lage: nicht immer leicht zu erreichen
  • Einrichtungen: teilweise keine Ausstattung, teilweise Plumpsklo, Wasser (teils aus einem See oder Bach)
  • Preis: kostenlos
  • Buchung: nicht notwendig

2. Standard Sites

  • Lage: meist gut zu erreichen
  • Einrichtungen: Plumpsklo, Wasser, BBQ-Stellen, kalte Duschen, Picknicktische, Kochmöglichkeiten, Abfalltonnen
  • Preis: geringe Gebühr
  • Buchung: zur Hochsaison teilweise erforderlich

3. Scenic Sites

  • Lage: meist gut zu erreichen
  • Einrichtungen: Plumpsklo, Wasser, Grillplatz, kalte Duschen, Picknicktische, Kochmöglichkeiten, Abfalltonnen
  • Preis: mittlere Gebühr
  • Buchung: zur Hochsaison teils erforderlich

4. Serviced Site

  • Lage: gut zu erreichen
  • Einrichtungen: Toilette mit Spülung, Leitungswasser, Kochstellen, BBQs, Picknicktische, heiße Duschen, Abfalltonnen
  • Preis: ab NZ$ 18
  • Buchung: meist notwendig

5. Backcountry Sites

  • LageGebührenEinrichtungen (Toiletten, Wasser, eventuell Kochmöglichkeiten und Feuerstellen) & Buchungsoptionen: variieren recht stark

6. Great Walk Sites

  • Lage, Gebühren & Einrichtungen (Toiletten, Wasser, eventuell Kochmöglichkeiten und Feuerstellen): variieren sehr stark
  • Buchung: meist notwendig

Unter dieser Verlinkung findet man alle staatlichen Conservation Campsites des DOC.

Staatliche Campingplätze der Auckland Regional Parks

In den Auckland Regional Parks, die sich um die größte Stadt Neuseelands herum erstrecken, befinden sich ebenfalls viele staatliche Campingplätze, die denen des DOC ähneln. In der Regel ruft man im lokalen Ranger-Büro an, um sich anzumelden und erhält einen Code, mit dem man das Tor zum Gelände öffnen und dieses somit befahren darf. Die Gebühr wird entweder mit dem Einwurf des entsprechenden Betrages in einem Briefumschlag bei der zuständigen Station entrichtet oder persönlich beim Ranger vor Ort. Zu beachten ist jedoch, dass die regionalen Naturschutzgebiete um Auckland vor allem an den Wochenenden und während der neuseeländischen Schulferien sehr stark besucht sind.

Freedom Camping: Kostenlos übernachten & Wildcampen

Allgemein ist seit dem „Freedom Camping Act“ aus dem Jahr 2011 das Wildcampen mit Übernachtung in Neuseeland nicht mehr erlaubt und wird mit Geldstrafen um die NZ$ 200 geahndet. Diese starke Einschränkung resultiert aus dem nicht immer rücksichtsvollen Verhalten einiger Leute in der Vergangenheit und ist zudem mit dem hohen Aufkommen an Privatland zu begründen. Das sogenannte „Freedom Camping“ ist jedoch in öffentlichen Konservierungsgebieten erlaubt, sofern kein Verbotsschild vorhanden ist – die meisten solcher Plätze besitzen jedoch ein solches Schild. Als self contained vehicles“ bezeichnete Fahrzeuge mit eigener Toilette und Abwassertank dürfen an den mit einem blauen Schild ausgezeichneten Stellen übernachten. An ausgewiesenen Stellplätzen mit vorhandener Toilette ist es auch gestattet, ohne eigene Toilette und Abwassertank wild zu kampieren. Die meisten Stellen, an denen Freedom Camping erlaubt ist, verfügen allerdings über keinerlei Einrichtungen. Manche besitzen jedoch Toiletten, Picknicktische und Mülleimer.

Regeln beim Freedom Camping Neuseeland

Wie findet man Plätze, an denen Freedom Camping erlaubt ist?

Die Büros des DOC, regionale Holiday Parks und die offiziellen neuseeländischen Touristenbüros namens „i-Site“ informieren über lokale kostenlose Stellplätze.

Weitere Übernachtungsoptionen für Naturliebhaber

Eine Alternative stellen Privatpersonen, Weingüter, Bauernhöfe oder Farmen dar, die ihr Grundstück zum Übernachten zur Verfügung stellen. Hierfür ist natürliche eine Genehmigung des Eigentümers notwendig. Aber auch bei dieser Art des Campings in Neuseeland wird großen Wert auf das Vorhandensein einer eigenen Bordtoilette und eines Abwassersystems gelegt, falls keine sanitären Einrichtungen auf dem Grundstück vorhanden sind. Informationen zu dieser Option erhält man oftmals in den lokalen Touristenbüros.

Insider-Tipps & Hinweise beim Camping in Neuseeland

Preise, Saison & Reservierung

Die Preise richten sich immer nach der Nachfrage (Lage, Zeit etc.), der Personenanzahl und der Menge der Übernachtungen, nicht nach der Größe des Stellplatzes oder des Fahrzeuges. Darüber hinaus hat man teilweise die Wahl zwischen einem Platz ohne oder mit Stromanschluss (gegen einen Aufpreis).

Ebenfalls Einfluss auf die Preisgestaltung hat die Reisesaison:

Tipps zur Reservierung beliebter Plätze während der Hochsaison:

Private versus öffentliche Campingplätze​

Auf privaten Campingplätzen sind deutlich mehr Regeln zu beachten als auf den öffentlichen. Beispielsweise kann es Nachtruhezeiten geben oder es sind strenge Check-In- und Check-Out-Zeiten einzuhalten. Die Check-Out-Zeit in Neuseeland ist übrigens meist um 10 Uhr morgens.

Wichtige Verhaltensregeln

Damit einem idyllischen Campingurlaub in Neuseeland auch während der Reise nichts mehr im Wege steht, haben wir im Folgenden ein paar Verhaltensregeln und Tipps aufgeführt. Diese sind den meisten Naturliebhabern wahrscheinlich sehr geläufig und absolut klar, trotzdem wollten wir an dieser Stelle noch einmal auf bestimmte Aspekte beim Thema Camping in Neuseeland hinweisen.

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