Mel Gibson: Erfolgreicher Star vor & hinter der Kamera
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Unter den über 40 Filmen, in denen Mel Gibson mitspielte, haben die Mad Max und Lethal Weapon Reihe einen besonderen Stellenwert für seine Karriere. Einen Namen macht er sich mit der Rolle des Polizisten Max Rockatansky in dem 1979 gedrehten australischen Action-Film „Mad Max“. Es folgen die Fortsetzungen „Mad Max 2 – Der Vollstrecker“ (1981) und „Mad Max 3 – Jenseits der Donnerkuppel“ (1985). Durch die Rolle des psychisch labilen Polizisten Martin Riggs in „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“ (1987) wird Mel Gibson endgültig zum Hollywood-Star. An der Seite von Danny Glover kämpft er sich 1989, 1992 und 1998 durch drei Fortsetzungen.
Ende der 1980er Jahre begann Mel Gibson sich eine zweite Karriere als Regisseur, Produzent und Autor aufzubauen. Im Jahr 1989 gründete er die Produktionsfirma Icon Productions. Als die bedeutendsten Filme, die er produzierte und bei denen er Regie führte, gelten „Braveheart“ (1995) sowie „Die Passion Christi“ (2004). Das Historien-Epos „Braveheart“, in dem Mel Gibson auch die Hauptrolle spielte, wurde mit zwei Oscars (Bester Film und Beste Regie) ausgezeichnet. Das wegen seiner explizierten Gewaltdarstellung und Antisemitismus-Unterstellungen umstrittene Religions-Drama „Die Passion Christi“, an dessen Drehbuch Mel Gibson mitschrieb, ist einer der bis heute kommerziell erfolgreichsten Filme. Der Einzige, der den Höhenflug des australischen Mega-Stars stoppen könnte, scheint er selbst zu sein. Zuletzt machte Mel Gibson leider öfters negative Schlagzeilen im Zusammenhang mit Anzeigen wegen häuslicher Gewalt und Fahrens unter Alkoholeinfluss sowie rassistischen, antisemitischen, homophoben und sexistischen Äußerungen. Auch seine ultrakonservative politische Einstellung und sein fundamentalistischer katholischer Glaube sind im liberalen Hollywood umstritten.
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