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Stewart Island in Neuseeland ist mit dem wilden Rakiura National Park, einsamen Inseln, menschenleeren Stränden, saftig-grünen Regenwäldern und einer wunderbaren Tierwelt ein absolutes Naturparadies auf der Südinsel. Die Länge von bis zu 75 Kilometern, die Breite von bis zu 45 Kilometern und die Fläche von 1.683 km² machen sie zur drittgrößten Insel des gesamten Landes. Sie wird durch die stürmische Foveaux Strait von der etwa 26 Kilometer nördlich gelegenen Ortschaft Bluff bei Invercargill getrennt. Stewart Island bewohnen weniger als 400 Personen, von denen fast alle in Oban leben, dem einzigen Dorf im Osten der Insel. Zu den wichtigsten Industriezweigen gehören die Fischerei und der Tourismus. Die meisten Besucher kommen wegen der zahlreichen schönen Wanderwege, erkunden das Eiland auf einer Bootstour und genießen die entspannte Atmosphäre. Außerdem kann man Polarlichter, Kiwi-Vögel, Pinguine, Neuseeländische Seebären und zahlreiche andere Tiere sehen. Praktische Informationen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, den besten Aktivitäten, zu Unterkünften, zum Klima sowie zur Anreise erhält man in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

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Stewart Island Sehenswürdigkeiten & Orte

Oban: Der einzige Ort auf Stewart Island

Alle Besucher kommen entweder am Fährterminal in der Halfmoon Bay oder am kleinen Flugplatz in Oban an. Der Ort ist der Ausgangspunkt zu allen Sehenswürdigkeiten und als einzige Siedlung auch das alleinige Servicecenter des Eilands. Zu den Attraktionen von Oban gehört das Rakiura Museum (Ayr Street), in dem man der Inselgeschichte auf den Grund gehen kann. Bei der historischen Moturau Moana (kostenlos) handelt es sich um Neuseelands südlichste öffentliche Gartenanlage. Außerdem wird im Dorf ein Workshop zum Herstellen von Schmuck aus neuseeländischer Jade angeboten. Zum Schwimmen eignet sich der ruhige Bathing Beach.

Das täglich geöffnete (mit Ausnahme vom 25. Dezember) Oban Besucherzentrum liegt direkt am Fährterminal und ist der Ausgangspunkt zu allen Wanderungen (siehe unten „Wandern: Rakiura Track, Southern Circuit, Northern Circuit & Co“) und zur Ulva Island. Zu den Einrichtungen des Ortes gehören mehrere Unterkünfte (teilweise mit Café und Bar), ein Supermarkt mit Geldautomat, zwei Tankstellen, ein Bekleidungsgeschäft, ein Campingbedarfsladen und ein Souvenirshop. In den wenigen Restaurants lassen sich die lokalen Spezialitäten probieren. Besonders begehrt sind blauer Kabeljau, Flusskrebse und Paua-Muscheln. Außerdem werden in den Farmen im nahegelegenen Paterson Inlet Lachse, Grünschalmuscheln und Austern gezüchtet. Im Oktober findet zudem das Event Rakiura Challenge statt, bei dem eine 32 Kilometer lange Wanderung bestritten wird.

Rakiura National Park

Der erst 2002 gegründete Rakiura National Park nimmt etwa 85 Prozent von Stewart Island ein. Das speziell für das Naturschutzgebiet zuständige Besucherzentrum befindet sich in der Main Road in Oban. Im Norden des Rakiura National Park dominiert der 980 Meter hohe Mount Anglem (Hananui) als höchster Berg der Insel. Der Freshwater River schlängelt sich durch ein weites, sumpfiges Tal und mündet im Paterson Inlet im Osten. Den südlichsten Punkt aller Hauptinseln Neuseelands stellt das abgelegene South West Cape im tiefsten Süden dar. Die Dünen hinter dem langen Strand der Mason Bay erstrecken sich im Westen, in deren Nähe sich die älteste Schaffarm des Eilands befindet (Island Hill Run). An der Lee Bay im Norden von Oban symbolisiert eine Ketten-Skulptur eine Legende der Maori. Sie besagt, dass Stewart Island der Anker der Südinsel sei. Das Gegenstück des Ankers befindet sich in Bluff. Ebenfalls ist das Farbspiel der Sandstrände faszinierend, das von fast weiß über gelb, golden und rötlich bis hin zu dunkelgrau reicht. Durch die relativ hohen Niederschläge befinden sich verteilt auf der gesamten Insel dichte gemäßigte Regenwälder.

Tiere: Kiwis, Pinguine, Neuseeländische Seebären & Co

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Stewart Island ist die fantastische Tierwelt, zu der Pinguine, Neuseeländische Seebären, Neuseeländische Seelöwen, die seltenen Kiwis, verschiedene Meereslebewesen und viele Vogelarten gehören. Das Glory Cove Scenic Reserve im Süden von Oban kann man mit einer Genehmigung des DOC (Department of Conservation) tagsüber besuchen, um auf dem etwa einstündigen Rundwanderweg mit etwas Glück einen der Kiwis zu entdecken.

Polarlichter (Aurora Australis)

Eine weitere Attraktion sind die faszinierenden Polarlichter, die man auf Stewart Island dank der fehlenden Lichtverschmutzung während der kalten Monate von März bis September oft sehr gut sieht. An klaren Winternächten mit möglichst wenig Mondlicht lassen sich die Leuchterscheinungen am besten beobachten.

Inseln: Ulva Island & Co

Zum Rakiura National Park gehören sehr viele Inseln. Die bekanntesten sind die Codfish Island im Westen (hier lebt der Kakapo – der einzige flugunfähige Papagei), die Big South Cape Island im Süden und die Ulva Island im Osten mit dem Te Wharawhara Marine Reserve. Das Besondere an der Ulva Island (Webseite) im Paterson Inlet ist, dass es hier keine eingeführten Tiere gibt, welche die natürliche Fauna (besonders die Vogelwelt) stören könnten. In dem kristallklaren Wasser leben zahlreiche Fische und an den Ufern kann man Pinguine, Neuseeländische Seebären sowie Seelöwen sehen. Beim Kajakfahren, Schnorcheln (Sydney Cove im Norden) oder Tauchen (vor allem im Süden) lassen sich die geschützten Gewässer bestens erkunden. Von der Post Office Bay auf der Ulva Island führen leichte Wanderwege zum Flagstaff Point Lookout (ca. 10 Minuten pro Weg), zum Boulder Beach (ca. 40 Minuten pro Weg) und zum West Ende Beach (ca. 1 Stunde pro Weg).

Wandern: Rakiura Track, Southern Circuit, Northern Circuit & Co

Auf dem ungefähr 280 Kilometer umfassenden Wegenetz ist es möglich, die Sehenswürdigkeiten von Stewart Island zu entdecken. Fast alle Wanderwege starten am Oban Besucherzentrum, mit Ausnahme der Wege auf Ulva Island (siehe oben „Inseln: Ulva Island & Co“) und im Glory Cove Scenic Reserve (siehe oben „Tiere: Kiwis, Pinguine, Neuseeländische Seebären & Co“). Die Strecken reichen von kurzen 30-minütigen Spaziergängen (beispielsweise zum Observation Rock) über 4-stündige Halbtagesrouten (beispielweise zum Horseshoe Point) und 7-stündige Ganztagstouren (beispielweise zum Maori Beach) bis hin zu herausfordernden Übernachtungswanderungen. An großer Beliebtheit erfreut sich der Rakiura Track (ca. 32 Kilometer Rundwanderweg in 3 Tagen). Wer den Rakiura National Park noch besser kennenlernen möchte, sollte den Southern Circuit (ca. 71,5 Kilometer in 4 bis 6 Tagen) oder den North West Circuit (ca. 125 Kilometer Rundwanderweg in 9 bis 11 Tagen) in Angriff nehmen. Übernachten kann man auf den Campingplätzen und Hütten des DOC (siehe unten „Unterkunft“).

Stewart Island Touren & Aktivitäten

Zu den beliebtesten Aktivitäten auf Stewart Island gehören Wandern, Tiere beobachten, Angeln und Kajak-Trips. Es stehen geführte Wanderungen, Busrundfahrten, verschiedene Bootstouren und viele Ausflüge mit Schwerpunkt auf Tierbeobachtungen zur Auswahl. Des Weiteren gibt es Angel-, Kajak-, Kanu-, Schnorchel- und Tauch-Touren. Außerdem kann man einen Helikopterflug buchen und mit einer Genehmigung sogar jagen (Rotwild, Weißwedelhirsch, Possums).

Unterkunft

Das DOC (Department of Conservation) hat auf der Stewart Island 29 Hütten und 3 Campingplätze (entlang des Rakiura Tracks) errichtet. Alle anderen Unterkünfte befinden sich in Oban. Hier haben sich ein paar Hotels, mehrere Motels, große Lodges, ein Apartmenthotel, gemütliche B&Bs, günstige Backpacker-Hostels und ein privater Campingplatz etabliert. Auch das Angebot an Cottages, Ferienhäusern und Wohnungen für Selbstversorger ist gut.

Hinweis: Bei der Unterkunft auf dem Foto handelt es sich um das Bed & Breakfast namens „Tudor Park Country Stay“ in Invercargill, das Sie in unserer Angebotssuche finden und natürlich bei uns buchen können. Gerne suchen wir Ihnen auch ein Hotel in Oban heraus, falls Sie auf Stewart Island übernachten und mehrere Tage bleiben möchten.

Klima, Wetter & beste Reisezeit Stewart Island

Das Klima auf Stewart Island ist gemäßigt, maritim, feucht und kühl. Die Insel liegt ungeschützt im Bereich der starken Westwinde der sogenannten Roaring Forties. Jederzeit ist ein plötzlicher Wetterumschwung möglich, weshalb man immer wasserfeste und warme Kleidung mit sich führen sollte. An einem einzigen Tag können bis zu vier Jahreszeiten vorkommen. Insgesamt fallen etwa 1.600mm Regen pro Jahr. Im Frühling (September bis November / 3 °C bis 15 °C) erwacht die Stewart Island mit bunten Blumen aus dem Winterschlaf. Viele Touristen kommen im milden Sommer (Dezember bis Februar / 8 °C bis 18 °C) auf die Insel. Die langen Sommertage (bis zu 16 Stunden Tageslicht) nehmen allerdings im Herbst (März bis Mai / 3 °C bis 17 °C) allmählich ihr Ende. Der Winter (Juni bis August / 0 °C bis 10 °C) ist recht kalt, dafür aber ideal, um die faszinierenden Polarlichter zu sehen.

Bei der besten Reisezeit für Stewart Island handelt es sich um die Monate von November bis April.

An- & Weiterreise

An- & Abreise mit dem Auto

Die Anreise mit einem Mietwagen oder einem eigenen Fahrzeug ist leider nicht möglich, da es keine Autofähre gibt. Allerdings kann man auf Stewart Island Autos, Roller und Fahrräder anmieten. Das Straßennetz in Oban an der Halfmoon Bay umfasst jedoch nur 28 Kilometer.

An- & Abreise mit dem Flugzeug

Das Ryan’s Creek Aerodrome liegt nur 2 Kilometer westlich von Oban entfernt. Es bestehen tägliche Flugverbindungen mit dem Invercargill Airport. Die Flugzeit beträgt etwa 15 bis 20 Minuten. Von dem kleinen Flugplatz gelangt man mit einem Taxi (siehe unten „Öffentliche Transportmittel / Transport vor Ort“) oder einem Shuttlebus nach Oban. Außerdem existiert ein Flugplatz für Helikopter und es ist möglich,  Landschaftsflüge in Anspruch zu nehmen.

Stewart Island Ferry: Fähre, Bustransfer & Parkplätze

Die meisten Reisenden gelangen mit der täglich fahrenden Stewart Island Ferry vom Tiefseehafen in Bluff (South Port) über die stürmische Foveaux Strait zum Fährterminal an der Halfmoon Bay in Oban. Die kleine Katamaranfähre befördert nur Passagiere und keine Autos. Sie benötigt für die knapp 30 Kilometer lange Strecke etwa eine Stunde. Sollte man bereits ein Mietfahrzeug haben, so hat man gegenüber des Besucherzentrums in Bluff auf der Südinsel die Möglichkeit, dieses auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz (Lang- und Kurzzeit) abzustellen. Darüber hinaus existiert ein ganzjähriger Bustransfer zwischen dem Fährterminal in Bluff und Invercargill. Von November bis April kann man diesen Bustransfer zudem von Te Anau und Queenstown aus nutzen.

Öffentliche Transportmittel / Transport vor Ort

Es existieren keine öffentlichen Transportmittel auf Stewart Island. Der kleine Ort Oban lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden. Man kann allerdings an Bustouren teilnehmen, einen Taxi-Service bestellen und AutosRoller oder Fahrräder anmieten. Eine der wichtigsten Fortbewegungsmittel auf der drittgrößten Insel Neuseelands sind jedoch die Wassertaxis. Es existieren drei Firmen, die auf Wunsch zu verschiedenen Zielen fahren. Beliebt sind hier das Paterson Inlet, die Ulva Island, der Freshwater River, das Glory Cove Scenic Reserve, der Port William und zahlreiche Punkte entlang der Wanderwege. Von der Golden Bay Wharf fährt zudem eine kleine nach Fahrplan operierende Fähre zur Ulva Island.

Bildergalerie: Tolle Eindrücke aller Highlights​

Stewart Island Bildergalerie

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