Paparoa-National-Park-Pancake-Rocks
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Die Pancake Rocks in Neuseeland sind eine beliebte Sehenswürdigkeit im Paparoa National Park an der Westküste der Südinsel. Die interessanten Felsformationen sehen wie aufeinander geschichtete Steinpfannkuchen aus. Sie befinden sich zusammen mit den spektakulären Blowholes am Dolomite Point in der Nähe der Ortschaft Punakaiki. Eine weitere Besonderheit ist die malerische Küstenregion der Umgebung, die von einsamen Sandstränden, subtropischen Regenwäldern, pittoresken Flüssen und einem kleinen Gebirge durchzogen wird. Neben den Pancake Rocks gehören Wanderwege, Höhlen und Kajak-Touren zu den besten Attraktionen der Region. Der folgende Beitrag hilft bei der Vorbereitung auf eine unvergessliche Neuseelandreise mit praktischen Informationen zu allen Highlights, den tollsten Aktivitäten, guten Unterkünften, dem Klima, der idealen Reisezeit und der Anreise mit verschiedenen Transportmitteln.

Inhaltsverzeichnis

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Lage, Entstehung, Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Die Pancake Rocks liegen direkt am State Highway 6, etwa auf halber Strecke zwischen Greymouth im Süden und Westport im Norden. Sie ragen vor dem Plateau des Dolomite Point in der Nähe der Siedlung Punakaiki aus der Tasmansee empor und ziehen jeden Tag zahlreiche Besucher an. Man schätzt, dass die Felsformationen vor etwa 30 Millionen Jahren entstanden sind. In einer Tiefe von etwa 2 Kilometern haben sich im Laufe der Zeit abgestorbene Pflanzen und Lebewesen auf dem Meeresboden angesammelt. Durch den hohen Druck der Wassermassen bildeten sich aus diesem Material immer mehr Schichten von hartem Kalkstein und weichem Ton. Seismische Aktivitäten brachten die Ablagerungen allmählich an die Wasseroberfläche, wo sie verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt waren, beziehungsweise es noch immer sind. Die weichen Schichten erodieren schneller durch Regen, Wind und salzhaltiges Wasser. Übrig bleiben also die bizarren Pfannkuchen-Skulpturen aus dem harten Kalkstein. Da sich die Pancake Rocks in einem öffentlich zugänglichen Bereich eines Naturschutzgebiets befinden, gibt es keine Öffnungszeiten und es werden keine Eintrittsgebühren erhoben.

Pancake Rocks Sehenswürdigkeiten & Orte

Beliebter Wanderweg: Pancake Rocks, Blowholes & Surge Pool

Eine der populärsten Sehenswürdigkeiten ist der Pancake Rocks and Blowholes Walk. Der Großteil des etwa 1,1 Kilometer langen Rundwegs ist für Erwachsene, Kinder und Rollstuhlfahrer geeignet. In etwa 20 bis 40 Minuten lassen sich die zahlreichen Aussichtspunkte auf den Felsformationen mit den Blowholes ausgiebig erkunden. Außerdem informieren Tafeln über die Entstehung der Steinpfannkuchen sowie über die lokale Flora und Fauna. In der Mitte des Wegs führen Stufen zu einer natürlichen Kalksteinbrücke und zum faszinierenden Surge Pool, in dem wilde Wassermengen toben. Ein absolutes Highlight sind zudem die 3 Blowholes. Sie entstehen, indem Meerwasser mit viel Druck in die Höhlen unter den Pancake Rocks gestoßen wird. Auf dem bis zu 15 Meter weiten Weg durch die vertikalen Spalten und Öffnungen nach oben vermischt sich das Wasser mit Luft und es entsteht eine gewaltige Sprühfontäne, von der man sogar nassgespritzt werden kann. Am besten ist dieses Spektakel bei Flut und starken Südwestwinden.

 

Punakaiki: Besucherzentrum, Cafés & Unterkünfte

Jedes Jahr reisen etwa eine Million Besucher zu der kleinen Siedlung Punakaiki (ca. 100 Einwohner) mitten im Paparoa National Park. Im ruhigen Ort gibt es ein paar Unterkünfte und eine Taverne. Da keine Tankstellen, Supermärkte, Geldautomaten und andere Einrichtungen existieren, muss man seine Vorräte und den Tank in Greymouth im Süden oder in Westport im Norden auffüllen. Des Weiteren kann man Reitexkursionen unternehmen, an einer Tour zum Sterne beobachten teilnehmen und sich ein Kanu oder Kajak ausleihen, um durch den Porarari River zu paddeln. Das täglich geöffnete Besucherzentrum liegt mit seinen vielen Parkplätzen und dem geschäftigen Café im Süden von Punakaiki und direkt gegenüber des Pancake Rocks Walk.

 

Paparoa National Park

Merkmale des erst 1987 gegründeten Paparoa National Park sind die malerischen Küstenlandschaften mit dichten Wäldern, bizarren Felsformationen, tiefen Schluchten, dunklen Höhlensystemen und unterirdischen Flüssen. Den Hintergrund dominiert die Paparoa Range mit dem 1.501 Meter hohen Mount Uriah. Dieser Gebirgszug wurde übrigens im dritten Teil der Trilogie „Der Hobbit – Die Schlacht der Fünf Heere“ als Hintergrund für die Fluchtszene verwendet, bei der die Zwerge dem Elbenkönig Thranduil in Holzfässern entkommen. An der Küste des Naturschutzgebiets kann man manchmal Robben und kleine Hector-Delfine sehen.

Am besten erkundet man die Region jedoch auf einem der zahlreichen Wanderwege, von denen viele in der Nähe der Pancake Rocks beginnen. Ein schöner Rundwanderweg (ca. 11 Kilometer in 3 Stunden) führt von Punakaiki entlang des Porarari River, vorbei am Besucherzentrum und zurück in den kleinen Ort. Der Truman Track (ca. 1,4 Kilometer in 30 Minuten pro Weg) leitet durch subtropische Wälder zur Küste. An großer Beliebtheit erfreut sich der mittelschwere Paparoa Great Walk and Pike29 Memorial Track (ca. 55 Kilometer pro Weg in 3 Tagen zu Fuß oder in 2 Tagen mit dem Mountainbike / Pike29 Memorial Track auf unbestimmte Zeit geschlossen), der den Nationalpark und die Paparoa Range durchquert. Er verläuft vom Smoke-ho-Parkplatz bei Blackball im Süden bis in die Nähe von Punakaiki. Übernachten kann man auf dem Weg in den Hütten des DOC (Department of Conservation / Webseite).

Andere Sehenswürdigkeiten im Paparoa National Park sind die faszinierenden Höhlen. Für Anfänger lohnt sich ein Besuch der 130 Meter langen und leicht zugänglichen Punakaiki Cavern (kostenlos und keine Öffnungszeiten) bei den Pancake Rocks. Mit einer Taschenlampe und festem Schuhwerk kann man hier Stalaktiten und vielleicht sogar Glühwürmchen entdecken. Auf dem spektakulären Fox River Cave Walk (ca. 5 Kilometer pro Weg in 2 Stunden) muss man den Fox River dreimal überqueren und kann eine einsame Höhle erkunden. Einige der Höhlen dürfen jedoch nur mit einer offiziellen Genehmigung und einem Guide betreten werden.

Weitere Orte: Westport, Charleston, Barrytown & Greymouth

Im Norden liegt der kleine Hafenort Westport (ca. 5.000 Einwohner), ein wichtiger Ausgangsort zum Kahurangi National Park. Sehenswürdigkeiten sind das kleine Coaltown Museum sowie die Kolonie Neuseeländischer Seebären am Cape Foulwind. Darüber hinaus gibt es eine Kunstgalerie, ein Kino, einen Golfplatz, einen Minigolfplatz, ein Sportzentrum, eine Surfschule, Restaurants, Cafés, Bars, Supermärkte, Tankstellen, Bankfilialen und weitere Einrichtungen des täglichen Bedarfs. Direkt im Süden schließt sich der kleine Ort Charleston an, der für die abenteuerlichen Touren in der Metro / Te Ananui Cave bekannt ist. In den unterirdischen Höhlen kann man wandern, wildwasserfahren und Glühwürmchen sehen. Südlich der Pancake Rocks gelangt man nach Barrytown (ca. 250 Einwohner), wo es ein Restaurant mit einer Bar gibt und kreative Kurse zum Herstellen von Schmuck und Messern angeboten werden. Noch weiter südlich folgt die historische Stadt Greymouth.

 

Pancake Rocks Touren & Aktivitäten

Zu den beliebtesten Aktivitäten im Paparoa National Park gehören Wanderungen, Höhlenbesichtigungen, Mountainbike-Touren, Kletterausflüge und Wassersport, wie Schwimmen, Angeln und Surfen. In Punakaiki kann man zudem an Reitexkursionen teilnehmen oder die Flüsse mit Kajaks und Kanus erkunden. Darüber hinaus werden diverse geführte Touren angeboten. Das Jagen nach Gämsen, Rotwild, Ziegen und Schweinen ist in der westlich gelegenen Paparoa Range mit einer Genehmigung erlaubt.

Unterkunft

Die malerisch gelegenen Unterkünfte in Punakaiki fallen oftmals wegen ihrer schönen Holzverkleidung auf. Es gibt 4-Sterne-Hotels, ein Resort, gepflegte Motels, hölzerne Cottages, gemütliche B&Bs, ein paar Backpacker-Hostels, ein uriges Homestay und einen Campingplatz. Außerdem existieren viele luxuriöse Ferienhäuser und kleine Ferienwohnungen für Selbstversorger. Entlang des State Highway 6 haben sich ebenfalls einige Hotels mit Meerblick, große Lodges, niedliche B&Bs, chice Motels, Holz-Hütten, Homestays und Campingplätze etabliert. Das DOC (Department of Conservation) hat insgesamt 3 einfache Hütten (Buckland Peak Hut, Moonlight Tops Hut, Porarari Hut) im Paparoa National Park errichtet. Freedom Camping ist unter anderem am Canoe Creek südlich der Pancake Rocks gestattet. Eine besonders große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten hat man zudem in Greymouth und auch Westport stellt eine gute Alternative dar.

Hinweis: Bei der Unterkunft auf dem Foto handelt es sich um das „Scenic Hotel“ in Punakaiki, das Sie in unserer Angebotssuche finden und bei uns buchen können.

Klima, Wetter & beste Reisezeit Pancake Rocks

Das Klima bei den Pancake Rocks im Paparoa National Park ist feucht, gemäßigt und maritim. Die mittlere Niederschlagsmenge verteilt sich relativ gleichmäßig über das gesamte Jahr, wobei der Februar am regenärmsten (4 Regentage) und der Juni am regenreichsten (8 Regentage) ist. Die milden Temperaturen steigen vom Frühling (September bis November / 6 °C bis 17 °C) bis zum Sommer (Dezember bis Februar / 11 °C bis 20 °C) an. Vom Herbst (März bis Mai / 6 °C bis 19 °C) bis zur Mitte des Winters (Juni bis August / 3 °C bis 12 °C) sinken sie dann wieder ab, wobei auch in den kältesten Monaten kein Schnee fällt. Am windigsten ist es von Oktober bis Dezember, weshalb die Blowholes zu dieser Zeit besonders schön zu beobachten sind. Das ganze Jahr ist für einen Besuch des Paparoa National Park geeignet.

Bei der besten Reisezeit für die Pancake Rocks handelt es sich jedoch um den Zeitraum von Oktober bis März. Dies liegt an den höheren Temperaturen, den geringeren Niederschlagsmengen, den längeren Tagen und den höheren Sonnenscheinstunden. Während der neuseeländischen Sommerferienzeit (Mitte Dezember bis Mitte Februar) sind die Besucherzahlen allerdings sehr hoch.

An- & Weiterreise

An- & Abreise mit dem Auto

Die Pancake Rocks sind über den State Highway 6 von Greymouth (ca. 45 Kilometer in 40 Minuten) im Süden und von Westport im Norden (ca. 56 Kilometer in 50 Minuten) sehr gut mit einem Mietwagen oder einem eigenen Fahrzeug erreichbar. Christchurch liegt etwa 290 Kilometer im Südosten (ca. 4 Stunden Fahrt) und Nelson ungefähr 265 Kilometer im Nordosten (ca. 3,5 Stunden Fahrt). Am Besucherzentrum bei den Pancake Rocks und in Punakaiki gibt es sehr viele Parkplätze, die zu Stoßzeiten allerdings ganz schön voll werden können. Autofahrer sollten außerdem wissen, dass es auf der 100 Kilometer langen, kurvenreichen Strecke zwischen Westport und Greymouth keine Tankstelle gibt, weshalb man unbedingt in einem der beiden Orte auftanken sollte.

Hinweis: Bei dem Mietfahrzeug auf dem Foto handelt es sich um den „Hitop Camper“ von Apollo, den Sie in unserer Angebotssuche finden und bei Gefallen natürlich auch über uns buchen können.

An- & Abreise mit dem Flugzeug

Landschafts- und Charterflüge nach ChristchurchMilford SoundAoraki / Mount CookFranz Josef Gletscher, Fox Glacier und zu anderen Destinationen auf der Südinsel erhält man sowohl vom Greymouth Airport als auch vom Westport Airport. Darüber hinaus stellt der Westport Airport regelmäßige Linienflugverbindungen mit Wellington zur Verfügung.

Nationale Busse

Das private Busunternehmen InterCity hält auf der täglichen Route zwischen Nelson und Greymouth unter anderem in Westport, Charleston, Tiromoana, an dem Ausgangspunkt zum Truman Track, Punakaiki, Barrytown und Runanga.

Züge

Der Zug TranzAlpine fährt einmal pro Tag (außer am 25. Dezember) von Christchurch über den Arthur’s Pass nach Greymouth und wieder zurück (ca. 223 Kilometer in 5 Stunden pro Weg).

Öffentliche Transportmittel / Transport vor Ort

Im Paparoa National Park gibt es keine öffentlichen Transportmittel. Es stehen lediglich private Shuttlebusse zur Verfügung, die täglich zwischen Westport, Punakaiki, Greymouth, dem Arthur’s Pass und Christchurch verkehren. Darüber hinaus gibt es in Greymouth und Westport Taxifirmen.

Bildergalerie: Tolle Eindrücke aller Highlights​

Pancake Rocks Bildergalerie

In unserer einzigartigen Pancake Rocks – Bildergalerie finden Sie zahlreiche Motive. Gewinnen Sie authentische Eindrücke und genießen Sie ein Stück Australien von zu Hause aus. Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Erste Eindrücke im Video​

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