Akaroa
Akaroa-Hafen
Akaroa-Leuchtturm-scaled
Akaroa-Woodills-Track
Akaroa-Maori-Kirche

Akaroa in Neuseeland ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Christchurch auf der Südinsel, da man im geschützten Akaroa Harbour bei einer Bootstour mit den kleinen Hector-Delfinen schwimmen kann. Der von etwa 700 Menschen bewohnte Ort liegt auf der malerischen Banks Peninsula, die von den Überresten eines etwa 6 Millionen Jahre alten Vulkans umgeben wird. An der zerklüfteten Küste kann man neben den kleinsten Delfinen der Welt auch Pinguine, Robben und manchmal sogar Wale sehen. Das idyllische Ortszentrum von Akaroa verfügt über hübsche historische Gebäude, ein Museum, kleine Boutiquen, gemütliche Restaurants und regelmäßige Märkte. Außerdem lässt sich die Banks Peninsula auf einem der Wander- und Radwege bestens erkunden. Wenn Sie mehr über die Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Unterkünfte, das Klima und die Transportmöglichkeiten erfahren möchten, dann sind Sie hier genau richtig.

Inhaltsverzeichnis

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Akaroa & Banks Peninsula Sehenswürdigkeiten

Kultur, Kunst & Museen

In den 1840ern besiedelten Franzosen als erste Europäer die Banks Peninsula. Dies erkennt man noch heute an den vielen französischen Straßennamen. Es folgten englische Walfänger, und deutsche Bauern kultivierten die fruchtbaren Vulkanböden. Heute stellt der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen dar. Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Akaroa Historic Area im Ortszentrum. Der regionalen Geschichte kann man in den historischen Gebäuden des kostenlosen Akaroa Museum (Rue Lavaud) (Webseite) auf den Grund gehen. Hierzu gehören die Langlois-Eteveneaux Cottage (1843), das Customs House (1850er) und das Court House (1878).

Interessante Kunstwerke lassen sich in ein paar privaten Studios und in der Akaroa Art Gallery (Rue Pompallier) begutachten. In dem schönen Gebäude der Gaiety Hall (Rue Jolie) aus dem Jahr 1879 werden regelmäßig Konzerte und andere Events organisiert. Weitere empfehlenswerte Attraktionen in der Akaroa Historic Area sind der französische Friedhof im L’Aube Hill Reserve, der Stanley Park, die Daly’s Wharf (1914), die Church of Saint Patrick (1864), die Trinity Church (1886) und die Saint Peter’s Anglican Church (1864).

Darüber hinaus stehen zahlenden Besuchern die privaten Mosaik-Gärten des Künstlers Josie Martin im Giant’s House (Rue Balguerie) offen. Weiterhin kann man dem Onuku Marae (Onuku Road) der Maori mit dazugehörigem Gemeindehaus 5 Kilometer südlich von Akaroa einen Besuch abstatten.

Shopping, Märkte, Restaurants, Cafés, Besucherzentrum & Co

Fast alle Einrichtungen befinden sich in den zentralen Straßen Rue Lavaud, Beach Road und Rue Jolie. Es gibt ein Besucherzentrum (Rue Lavaud), Tankstellen, einen Supermarkt, eine Bankfiliale, ein Postamt, eine Bäckerei, einen Metzger und einige kleine Boutiquen mit Kleidung, Souvenirs, Geschenken, Schmuck sowie anderen schönen Dingen.

Hier sind auch Restaurants, Cafés und Bars ansässig, in denen lokale Erzeugnisse und internationale Gerichte serviert werden. Es sind unter anderem die Küchen von Frankreich, England, Italien, Indien und Thailand vertreten. Viele besitzen neben einem gemütlichen Ambiente zudem schöne Gärten mit Sitzgelegenheiten im Freien. Zu den Spezialitäten der Region gehören Lachs, Fish and Chips, Meeresfrüchte, Käse, Oliven, Olivenöl, Haselnüsse, Fudge und Honig. Außerdem kann man Weine der regionalen Weingüter und Biere der örtlichen Mikrobrauereien probieren.

Von Oktober bis April findet jeden Samstag ein Bauernmarkt (9:30 Uhr bis 13 Uhr) auf dem Parkplatz des Madeira Hotels (Rue Lavaud) statt. An Tagen, an denen Kreuzfahrtschiffe in Akaroa anlegen, wird auf dem Gelände der Trinity Church (Rue Lavaud) ein kleiner Kunsthandwerksmarkt organisiert.

Natur, Parks, Wanderwege & Meeresschutzgebiete

In Akaroa hat man im Stanley Park und im L’Aube Hill Reserve die Möglichkeit, sich die Beine im Grünen zu vertreten. Über den Woodills Track (ca. 3 Kilometer in 1 Stunde pro Weg) gelangt man vom Ortszentrum zum Heritage Park an der Long Bay Road. Von hier sind es nur 3,5 Kilometer in Richtung Osten bis zum Hinewai Reserve mit einem 20 Kilometer umfassenden Wegenetz. 11 Kilometer im Süden des Ortes erreicht man das historische Akaroa Head Scenic Reserve, an dem früher ein Leuchtturm stand und durch das heute ein kurzer Wanderweg (ca. 40 Minuten) führt. Nach Regenfällen lohnt sich zudem ein Besuch des 9 Meter hohen Newtons Waterfall an der Aylmers Valley Road.

Eine beliebte Wander- und Mountainbike-Route ist der Te Ara Pataka / Summit Walkway (ca. 35 Kilometer pro Weg in 2 bis 3 Tagen). Dieser beginnt im Kaituna Valley und leitet zur Packhorse Hut (ca. 4 Kilometer), zum Gipfel des 919 Meter hohen Mount Herbert (ca. 6,5 Kilometer), zum Port Levy Saddle (ca. 5,7 Kilometer), zur Rod Donald Hut (ca. 2,5 Kilometer) und endet am Hilltop Aussichtspunkt (ca. 14,3 Kilometer). Der Banks Peninsula Track (ca. 31 Kilometer in 2 bis 3 Tagen) ist ein privater und kostenpflichtiger Rundweg durch die pittoreske Halbinsel. Auf dem Weg liegen Akaroa, Onuku, die Flea Bay, die Stony Bay und das Hinewai Reserve.

Weiterhin wurden zwei an die Banks Peninsula angrenzende Meeresschutzgebiete errichtet. Man erreicht sie mit einem Allradfahrzeug oder einem Boot. Angeln ist hier jedoch nicht erlaubt. Das Akaroa Marine Reserve liegt an der Mündung des Akaroa Harbour und das benachbarte Pohatu Marine Reserve an der Flea Bay. Es wird von Hector-Delfinen, Robben, Zwergpinguinen, Gelbaugenpinguinen und zahlreichen Vögeln bewohnt. Gelegentlich besuchen auch Wale die Küste.

Akaroa Touren & Aktivitäten

Die meisten Besucher kommen nach Akaroa, um an einer Bootstour durch den Akaroa Harbour teilzunehmen. Hierbei hat man die Möglichkeit, Hector-Delfine zu sehen oder wahlweise sogar mit ihnen zu schwimmen. Außerdem kann man viele andere Meereslebewesen beobachten. In dem natürlichen Hafen befinden sich zudem Meereshöhlen und Klippen aus Vulkanstein. Die Touren dauern überwiegend zwischen zwei und drei Stunden an. Das nötige Equipment wird in der Regel zur Verfügung gestellt. Neben den gängigen Bootsausflügen sind auch Öko-, Segel- und Kajak-Touren im Angebot, bei denen man die faszinierenden Tiere ebenfalls aus der Nähe sieht.

Außerdem stehen Trips mit JetbootenSUPs (Stand-up-Paddles) und Tretbooten zur Auswahl. An Land sind Ortsführungengeführte Wanderungen und organisierte Fahrten mit E-Bikes oder Oldtimern eine weitere Option, um Akaroa und die Banks Peninsula besser kennenzulernen. Des Weiteren gibt es einen Golfplatz, einen ausgefallenen Minigolf-Platz und eine Alpaka-Farm auf der anderen Seite des Akaroa Harbour. Fahrräder und Kajaks kann man sich im Ort ausleihen.

Unterkunft

In Akaroa hat man eine gute Auswahl an Unterkünften in unterschiedlichen Preisklassen und für verschiedene Ansprüche. Wer etwas mehr Komfort möchte, kann in einer Lodge mit Meerblick, in einem chicen Hotel, in einem großen Ferienhaus oder in einer luxuriösen Ferienwohnung einchecken. Wem die Nähe zu den Einheimischen wichtiger ist, dem empfehlen wir eines der B&Bs und die Gästehäuser. Für Selbstfahrer wären die Motels oder der Holiday Park am praktischsten. Schonend für den Geldbeutel und gesellig sind die Backpacker-Hostels. Als Alternative lässt es sich auch auf einem Bauernhof, auf einem Weingut oder in einem ehemaligen Silo nächtigen. Entlang des State Highway 75 und auf der Westseite des Akaroa Harbour befinden sich ebenfalls ein paar Übernachtungsmöglichkeiten.

Hinweis: Bei der Unterkunft auf dem Foto handelt es sich um das „L’Abri Boutique Bed and Breakfast“ in Akaroa, das Sie in unserer Angebotssuche finden.

Klima, Wetter & beste Reisezeit Akaroa

Akaroa hat ein gemäßigtes Seeklima mit regelmäßig verteilten Niederschlägen. Der Frühling weist angenehme Tagestemperaturen auf (September bis November / 5 °C bis 18 °C), der Sommer ist sonnig und warm (Dezember bis Februar / 11 °C bis 22 °C), der Herbst ist recht mild (März bis Mai / 5 °C bis 20 °C) und der Winter weist kühle Nächte auf (Juni bis August / 2 °C bis 12 °C).

Bei der besten Reisezeit für Akaroa handelt es sich um die Monate von Oktober bis April.

An- & Weiterreise

An- & Abreise mit dem Auto

Von Christchurch schlängelt sich der State Highway 75 mitten durch die Banks Peninsula, vorbei an schönen Orten und Aussichtspunkten bis nach Akaroa (ca. 80 Kilometer in 1,5 Stunden). Die Summit Road folgt dem Kraterrand eines erloschenen Vulkans und ist eine empfehlenswerte Landschaftsfahrt auf der malerischen Halbinsel (ca. 30 Kilometer in 1 Stunde).

Hinweis: Bei dem Mietfahrzeug auf dem Foto handelt es sich um den „Hitop Camper“ von Apollo, den Sie in unserer Angebotssuche finden.

An- & Abreise mit dem Flugzeug

Beim internationalen Christchurch Airport handelt es sich um den nächstgelegenen Flughafen. Es existieren Flugverbindungen zu vielen nationalen und einigen internationalen Zielen, wie Fidschi, Australien und Asien. Weiterhin besteht die Option, mit einem gecharterten Helikopter von Christchurch nach Akaroa und umgekehrt zu gelangen.

Nationale Busse

Ein paar private Firmen bieten tägliche Verbindungen mit großen oder kleinen Shuttlebussen zwischen Christchurch und Akaroa an. Hierzu gehören GreatSights, Akaroa French Connection und Akaroa Shuttle.

Kreuzfahrtschiffe

Kleine Kreuzfahrtschiffe legen zwischen Oktober und April häufig an dem großen Bootssteg der Main Wharf bei der Beach Road an. An solchen Tagen fahren kostenlose Shuttlebusse in regelmäßigen Abständen in das etwa 1 Kilometer entfernte Ortszentrum.

Öffentliche Transportmittel / Transport vor Ort

Der gesamte Ort Akaroa kann in wenigen Stunden sehr gut zu Fuß erkunden werden. Öffentliche Transportmittel gibt es daher nicht.

Bildergalerie: Tolle Eindrücke aller Highlights

Akaroa & Banks Peninsula Bildergalerie

In unserer einzigartigen Akaroa & Banks Peninsula – Bildergalerie finden Sie zahlreiche Motive. Gewinnen Sie authentische Eindrücke und genießen Sie ein Stück Australien von zu Hause aus. Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Erste Eindrücke im Video​

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